Beratungsstelle Ahrensburg

Ambulante Beratung

Die Suchtberatungs- und Behandlungsstellen in Ahrensburg und Bad Oldesloe bieten Beratung, Behandlung und Suchtprävention für Menschen aus dem Bereich Nord- und Mittelstormarn. Unsere Beratung ist suchtmittelübergreifend (Alkohol, illegale Drogen, Medikamente, Glücksspiel, exzessiver Medienkonsum u.a.).

Sie finden in den Beratungsstellen kompetente Ansprechpartner zu den Themen Suchtmittelmissbrauch, Gefährdung und Abhängigkeit. Die kostenlose und vertrauliche Beratung richtet sich an Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige.

Wir bieten Hilfen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche und deren Familien, Freunden, Angehörigen. Aber auch andere Betroffene, wie Kollegen, Vorgesetzte, betriebliche SuchtberaterInnen, LehrerInnen u.a. können sich bei Fragen an die Suchtberatungsstellen wenden. Die Beratungsleistung umfasst allgemeine Informationen zum Thema Abhängigkeit und Gefährdung und die Klärung der individuellen Situation der Ratsuchenden.

Für eine erste Beratung kommen Sie einfach in eine unserer offenen Sprechstunden. Folgetermine werden dann mit Ihnen individuell vereinbart.

Wir vermitteln in Entgiftungskliniken, in ambulante und stationäre Therapien, in Übergangseinrichtungen, in Nachsorgeangebote, Selbsthilfegruppen und andere Projekte und Einrichtungen. Wir unterstützen Sie bei Anträgen zur Kostenübernahme und bieten Therapievorbereitung und Kriseninterventionen.

Weiterhin bieten wir Ambulante Suchtrehabilitation und Suchtnachnachsorge an.

KONTAKT Beratungsstelle Ahrensburg
Der Muschelläufer

Beratungsstelle Ahrensburg

Große Straße 14
22926 Ahrensburg

Telefon: 04102-302 51
Fax: 04102-309 56
Suchtberatung-Ahrensburg@therapiehilfe.de

Öffnungszeiten telefonisch Montag - Freitag 9:00 -18:00

Offene Sprechstunden:

Montag       16.00 - 18.00 Uhr
Dienstag      15.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag  11.00 - 13.00 Uhr 

AKTUELLES:

Spezielle Angebote:

ELSA Beratungsprogramm für Eltern
ELSA-LogoEine Vielzahl von Eltern ist mit einem problematischen Konsum von Alkohol und Drogen ihrer heranwachsenden Kinder konfrontiert. Hinzu kommt die zunehmende Verbreitung sogenannter Verhaltenssüchte bei Jugendlichen: problematisches Glücksspielverhalten und insbesondere die übermäßige Nutzung von Internet oder Computerspielen. Für betroffene Eltern gibt es nun ELSA – die internetbasierte Elternberatung zu Suchtgefährdung und Abhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen.

ELSA bietet Eltern professionelle, kostenfreie und anonyme Online-Beratung zu den zentralen Themen Substanzkonsum, übermäßige Computernutzung (Internetabhängigkeit), sowie problematisches Glücksspiel (Glücksspielsucht) bei Kindern und Jugendlichen. Die Beratung erfolgt durch professionelle BeraterInnen, je nach Wunsch der Eltern im Chat oder per Mail-Anfrage. Zudem haben Eltern die Möglichkeit das mehrwöchige ELSA Beratungsprogramm zu nutzen.

Zur ELSA Webseite mit weiteren Informationen:
www.elternberatung-sucht.de
Medienabhängigkeit / intensiver PC-Gebrauch
Für viele Jugendliche und Erwachsene ist die Welt der Computerspiele und des Internets eine spannende Freizeitbeschäftigung. Problematisch wird es dann, wenn das reale Leben zunehmend an Stellenwert verliert und keine Zeit für andere Freizeitaktivitäten, persönliche Kontakte etc. bleibt.

In unserer Beratungsstelle erhalten Sie persönliche und kostenlose Information zur Suchtgefährdung und -behandlung bei intensiver Computernutzung. Außerdem vermitteln wir in weiterführende Hilfsangebote.

In der speziellen Mediensprechzeit (immer Dienstag, 16:00 Uhr) in Bad Oldesloe sind Betroffene aber auch Angehörige willkommen. Bitte melden Sie sich dafür an oder kommen sie in eine andere offene Sprechzeit.

Telefon: 04531-18 90 60
Sucht-Prävention

Suchtprävention will die Entstehung von Sucht verhindern!  
 
Förderung individueller Schutzfaktoren:
Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Beziehungs-, Kommunikations- und  Konfliktfähigkeit fördern  
 
Verminderung von Risikofaktoren:
Ausgrenzung, Mobbing, Gruppendruck, Leistungsdruck, familiäre Probleme verhindern, bzw. lösen helfen  
 
Vermittlung von Informationen:
Wirkung und Auswirkung von Suchtmittel, Ursachen von Suchtentstehung, individuelle Alternativen entwickeln  
 
Angebote der Suchtprävention:

  • Suchtprävention für Schulklassen
  • Veranstaltungen im Berufsausbildungsbereich  
  • Elternabende
  • Lehrerinformationsveranstaltungen
  • Fachinformationen für Kollegen ( z.B. Schulsozialarbeiter)
Beratung Angehörige

Die Mit-Betroffenen bei einem Suchtproblem sind oftmals Partner, Familienmitglieder und Freunde. Beratungsangebote für Angehörige haben zwei mögliche Ausrichtungen: Einerseits leiden diese unter dem Suchtmittelkonsum/der Abhängigkeit. Es geht also auch um Entlastung und konkrete Hilfen. Andererseits kann es um Strategien gehen, wie Angehörige ihr Leid im Zusammenleben verringern können und möglichweise durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass der Betroffene sein Konsumverhalten kritisch/realistisch sieht. Im konstruktiven Dialog haben schon viele Menschen ihre Partner überzeugt, die Suchtberatung aufzusuchen. Manchmal ist es sogar sinnvoll, ein Erstgespräch zusammen zu machen, um in einer Brückenfunktion wichtige Informationen zu dem Prozess beizutragen.
 
Angehörige sollten (unabhängig von den von Suchtmittelkonsum  Betroffenen) unsere besondere Aufmerksamkeit haben. Diese sind einem erhöhtem Risiko ausgesetzt, ebenfalls suchtmittelabhängig zu werden (oder eine andere psychische Symptomatik auszubilden). Besonders gilt dies für Kinder, die in suchtgeprägten Familiensystemen leben.

Suchtberatung Jugendliche

Im Jugendalter werden häufig die ersten Erfahrungen mit Suchtmitteln gemacht.

Ziel von Sucht-Prävention ist es, einen suchtmittelkritischen Standpunkt einnehmen zu können, einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu finden und Abhängigkeit zu vermeiden.
Die Beratungsangebote sind vor allem für junge Menschen interessant, die riskante oder schädliche Konsumformen praktizieren.

Das Vorgehen in der Beratung zielt darauf ab, Informationen zu vermitteln und die Ratsuchenden in die Lage zu versetzen, ihr Verhalten selbst einzuschätzen. Dies ist besonders motivierend und soll auch dazu beitragen, dass sich Jugendliche bei einer Zuspitzung der Problematik wieder an die Einrichtung wenden können.

Bei einer bestehenden Suchtmittelabhängigkeit kann in geeignete Behandlungsmaßnahmen (z.B. Fachklinik Bokholt), vermittelt werden und ggf. eine Nachbetreuung stattfinden.

Die Wünsche und Interessen der jungen Menschen bei der Gestaltung von Gesprächen finden Berücksichtigung. Sie können nach Vereinbarung in Begleitung von Freunden oder Angehörigen können.
Beratungsgespräche in Form von gerichtlichen Auflagen werden durchgeführt und können individuell und sinnvoll gestaltet werden.

Familien (Sucht-) Beratung

In Familien entstehen häufig Konflikte oder  Krisen, wenn ein Mitglied einen problematischen Suchtmittelkonsum betreibt oder abhängig erkrankt ist. Der stützende Verbund ist aber auch eine Ressource, wenn es um die Vermittlung von Einsichten geht oder Verbindlichkeit hergestellt werden muss. Es ist daher möglich, dass durch die Beratung von Eltern (Angehörigenberatung) ein gemeinsames Familiengespräch angebahnt wird.

Ebenso kann daraus ein Beratungskontrakt mit einem Jugendlichen/Jungerwachsenen entstehen. Je nach Aufgabe und Ziel kann eine enge Kooperation zwischen den jeweiligen Beratungsbündnissen sinnvoll sein. Ebenso gut ist es oft, dass die jungen Menschen ihren eigenen geschützten Raum erhalten (Suchtberatung für Jugendliche).

Der Blick auf die Familie ist auch sinnvoll, wenn es um einen abhängigen Elternteil geht oder die Kinder Unterstützung erhalten sollen. Besondere Berücksichtigung finden auch die Anliegen von getrennten Familien. Sie können in der Konstruktion eines gemeinsamen Umganges mit suchtmittelgefährdeten/abhängigen Kindern unterstützt werden.

Akupunktur

Die Akupunkturbehandlung von suchtmittelabhängigen Menschen hat bei Therapiehilfe e.V. eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Begleitend zur Beratung und Behandlung besteht bei uns die Möglichkeit, sich mit suchtbezogener Ohrakunktur nach dem sogenannten NADA-Protokoll behandeln zu lassen.

Bitte vereinbaren Sie mit uns individuelle Termine.

Telefon: 04102-302 51

Psychosoziale Begleitung für Substituierte

Für opiatabhängige Menschen, die vom Arzt substituierende Medikamente erhalten, bieten wir in Kooperation mit dem jeweiligen Arzt Psychosoziale Begleitung an. Abhängig von der Lebenssituation und vom Hilfebedart des Einzelnen werden Ziele, Dauer und Frequenz der Begleitung individuell vereinbart. Generelle Ziele der Psychosozialen Begleitung sind die körperliche und psychische Stabilisierung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Telefon: 04102-302 51